SDS (Sächsische Dampfschifffahrt, Dresden)

Am Donnerstag startet die Sächsische Dampfschiffahrt (SDS) in die neue Saison. Noch sind viele Dampfer in der Laubegaster Werft, über den Winter gab es viel zu reparieren (was genau kann der Dampferzeitung, Ausgabe 192 entnommen werden). Spätestens am 1. Mai sind sie wieder im Dienst. Die Preise bleiben unverändert, neu ist ein Ticket «Gross & Klein»: Auf Linienfahrten kann ein Kind (6 bis 14 Jahre) in Begleitung eines vollzahlenden Erwachsenen mitfahren.

Ein neues Schiff soll die Flotte erweitern, allerdings frühestens 2020. Derzeit werde geplant, wie es aussehen könnte und welche Bedingungen erfüllt werden müssen. «Unsere Flotte bleibt erhalten, sie muss aber moderner werden. Ich wünsche mir für das neue Schiff einen nachhaltigen Antrieb und bin für alles offen. Gebaut ist das Schiff dann schnell, aber für die Planung wollen wir uns die nötige Zeit nehmen», sagt Karin Hildebrand, Chefin der SDS. Ein

«Dampfschiff Fake» möchte sie aber nicht kreieren. Das Motorschiff Bad Schandau soll verkauft werden – es hat den grössten Tiefgang aller Schiffe.

Leider ist auf der (neuen) Homepage der Sächsischen Dampfschiffahrt die Fahrordnung (Einsatzplan der Dampf- und Motorschiffe) nicht mehr ersichtlich.